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Wie ein Hobby-Archäologe „Trojanische Altertümer“ in Berlin entdeckte

Die Ruinen des Martin-Gropius-Baus in Berlin waren nach 1945 ein Eldorado für Hobby-Archäologen. Denn die Magazine wurden im Bombenkrieg zerstört. Aus dem Nachlass eines Künstlers hat die Preußen-Stiftung jetzt 1500 Fundstücke erhalten.

Die Wissenschaftler des Berliner Museums für Vor- und Frühgeschichte überkam eine Gänsehaut. Im Atelier des verstorbenen Künstlers Peter Grämer (1939 bis 2018) prangten zwischen seinen Bildern zahlreiche Objekte, die geübte Augen unschwer im Troja der frühen Bronzezeit verorteten. In Schränken und Kartons kamen sorgfältig verpackt weitere Stücke ans Licht. Und im Keller offenbarte sich ihnen das ganze Ausmaß dieses archäologischen Schatzes.

1500 Artefakte vom späten 3. Jahrtausend v. Chr. bis in die Gegenwart umfasst die Sammlung, die dem Museum vor wenigen Wochen von Grämers Witwe Christine Weber übergeben wurde, fast alles Objekte, die in den alten Inventarlisten des Hauses verzeichnet sind. Denn sie gehörten zu seinem Bestand, bis der ehemalige Sitz des Hauses, der Martin-Gropius-Bau, im Zweiten Weltkrieg 1943 durch einen alliierten Bombenangriff in eine Ruine verwandelt wurde. Das machte die Trümmerlandschaft für Jahrzehnte zu einem Eldorado für Hobby-Archäologen.

Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin Rückgaben von Kunstobjekten aus der Weltkriegsruine des Kunstgewerbemuseums, dem heutigen Gropius Bau. +++ einmalige honorarfreie Verwendung nur im Zusammenhang mit der Präsentation der Objekte am 12. 04. 2022 +++

„Es handelt sich um den größten Bestand an Stücken aus unserem Altbestand, den wir bislang zurückerhalten haben“, beschreibt Kustos Bernhard Heeb die Sensation, die er Anfang des Jahres in Grämers Haus vorfand. Drei Jahre nach seinem Tod war die Witwe mit einer Mail dem lange gehegten Willen ihres Mannes nachgekommen und hatte den ungewöhnlichen Nachlass dem Museum für Vor- und Frühgeschichte angezeigt. Was nun der Öffentlichkeit präsentiert wurde, ist nicht nur ein Freudenfest für das Museum, sondern auch ein wenig bekanntes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte.

Es beginnt 1922 mit dem Umzug des Berliner Gewerbemuseums ins Berliner Stadtschloss und dem Einzug des Museums für Ur- und Frühgeschichte in den Martin-Gropius-Bau. Zu den berühmtesten Schätzen des Hauses gehörte die „Sammlung Trojanischer Altertümer“, die der deutsche Multimillionär und Archäologe Heinrich Schliemann ab 1873 auf dem Hügel Hisarlik südöstlich der Dardanellen barg, den er als das antike Troja identifizierte. Der Fund besteht zum einen aus dem „Schatz des Priamos“ – rund 8000 Einzelstücke – sowie Tausenden weiteren Objekten und Fragmenten zumeist aus Keramik, die Aussagen über Fundzusammenhänge zulassen und von denen viele in Magazinen aufbewahrt wurden.

Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin Rückgaben von Kunstobjekten aus der Weltkriegsruine des Kunstgewerbemuseums, dem heutigen Gropius Bau. +++ einmalige honorarfreie Verwendung nur im Zusammenhang mit der Präsentation der Objekte am 12. 04. 2022 +++

Als im Zweiten Weltkrieg die Museumsbestände ausgelagert wurden, kam der „Schatz des Priamos“ in die „Goldenen Kisten“ der besonders schützenswerten Objekte. Die übrigen Artefakte aus der Ausstellung wurden in Bergwerksstollen ausgelagert. Aber der Inhalt der Magazine blieb vor Ort. Dort wurde er unter den Trümmern des Bombenkrieges begraben.

Peter Grämer war Anfang der 1960er-Jahre Student an der Hochschule der Künste (heute UdK) im Westteil Berlins. Damals entdeckte er mit Kommilitonen die ausgebrannten Ruinen an der Sektorengrenze, an der 1961 die Mauer entstand, als archäologisches Eldorado. Wie aus seinen Aufzeichnungen hervorgeht, zog die Gruppe regelmäßig auf die Steinhalde und machte sich auf die Suche nach musealen Artefakten. Da einige Stücke aus Grämers Nachlass den benachbarten Museen für Völkerkunde und Asiatische Kunst zugeordnet werden können, darf man davon ausgehen, dass die Gruppe auch dort fündig wurde. Erst nachdem Ende der 1960er der Plan aufgegeben worden war, die Ruine des Gropius-Baus abzutragen, wurde das Gelände abgesperrt.

Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin Rückgaben von Kunstobjekten aus der Weltkriegsruine des Kunstgewerbemuseums, dem heutigen Gropius Bau. +++ einmalige honorarfreie Verwendung nur im Zusammenhang mit der Präsentation der Objekte am 12. 04. 2022 +++

Grämer legte beim Zusammentragen seiner Sammlung eine ungewöhnliche Sorgfalt an den Tag. Er notierte seine Funde nicht nur in einer Kladde, sondern ergänzte seine Eintragungen auch mit genauen Lage-Skizzen und versuchte sich sogar an farblichen Rekonstruktionen. Es gelang ihm, ganze Vasen aus Scherben wieder zusammenzufügen.

Das dürfte die Sisyphusarbeit der Museumsleute erleichtern, die nun darangehen, die Stücke wieder ihrem Platz im Bestand zuzuordnen. Immerhin sind auf einigen Objekten noch die alten Nummern zu lesen, unter denen sie in den Inventarlisten geführt wurden. Das Spektrum reicht von Architekturfragmenten des Martin-Gropius-Baus über eiserne Gürtelschnallen und Buckelfibeln aus der Wikingerzeit, römische und griechische Zeugnisse – darunter eine hellenistische Inschrift – bis zu Keramik aus verschiedenen Epochen der ägäischen Bronzezeit.

Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin Rückgaben von Kunstobjekten aus der Weltkriegsruine des Kunstgewerbemuseums, dem heutigen Gropius Bau. +++ einmalige honorarfreie Verwendung nur im Zusammenhang mit der Präsentation der Objekte am 12. 04. 2022 +++ Pressekonferenz SPK 12.04.2022. Copyright: Leon Kuegeler/photothek.de

Dabei handelt es sich zum einen um Schliemanns Funde in Troja, zum anderen um spätbronzezeitliche Scherben und Tieridole aus dem mykenischen Griechenland. Einige Stücke sollen bereits in der Ausstellung „Schliemanns Welten“ zu sehen sein, die aus Anlass des 200. Geburtstags des Ausgräbers ab 13. Mai in der James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel gezeigt wird.

Für das Museum für Vor- und Frühgeschichte haben die Stücke der „Trojanischen Altertümer“ auch einen symbolischen Wert. Denn der „Schatz des Priamos“ wurde 1945 von Trophäenkommissionen der Roten Armee nach Moskau transportiert, wo sie erst Anfang der 1990er in einem Sondermagazin des Puschkin-Museums ans Licht kamen. 1998 hat die Duma per Gesetz den Schatz zum Eigentum der Russischen Föderation erklärt und damit die Verhandlungen über eine Rückkehr beendet.

12.04.2022, Berlin: Eine Frau betrachtet während einer Pressekonferenz des Museums für Vor- und Frühgeschichte zu Rückgaben von Kunstobjekten aus der Weltkriegsruine des Kunstgewerbemuseums, dem heutigen Gropius Bau, Scherben zerbrochener Krüge und weitere wiedergefundenen Gegenstände. Das Museum will einige der als "spektakulär" beschriebenen insgesamt etwa 1500 Objekte präsentieren. Die Witwe des Mannes, der die Gegenstände in seinem Haushalt aufbewahrte, hatte sich an das Museum gewandt. Foto: Wolfgang Kumm/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Museumsdirektor Matthias Wemhoff nutzte die Präsentation, um drastisch eine Konsequenz des russischen Krieges gegen die Ukraine zu erklären: „Fast 80 Jahre hat uns die Bearbeitung der Schäden des Zweiten Weltkriegs gekostet, und wir sind noch lange nicht am Ziel. Das wird der Ukraine leider bevorstehen.“

Wemhoff geht davon aus, dass noch zahlreiche Fundstücke aus seinem Museum in privaten Haushalten lagern: „Es fehlen unglaublich viele Objekte.“ Die Suche in der Ruine des Martin-Gropius-Baus sei „ein ziemlich weit verbreitetes Hobby“ gewesen. „Bringen Sie alles zu uns, was altertümlich aussieht“, forderte Wemhoff Sammler oder ihre Erben auf. „Überlassen Sie es nicht der Wohnungsauflösung.“ Rechtliche Konsequenzen seien nicht zu befürchten. „Wir sind einfach nur dankbar, wenn wir diese für unsere Forschungen auch heute noch wichtigen Sammlungsstücke wieder in Empfang nehmen können.“


Wie ein Hobby-Archäologe „Trojanische Altertümer“ in Berlin entdeckte

Die Ruinen des Martin-Gropius-Baus in Berlin waren nach 1945 ein Eldorado für Hobby-Archäologen. Denn die Magazine wurden im Bombenkrieg zerstört. Aus dem Nachlass eines Künstlers hat die Preußen-Stiftung jetzt 1500 Fundstücke erhalten.

Die Wissenschaftler des Berliner Museums für Vor- und Frühgeschichte überkam eine Gänsehaut. Im Atelier des verstorbenen Künstlers Peter Grämer (1939 bis 2018) prangten zwischen seinen Bildern zahlreiche Objekte, die geübte Augen unschwer im Troja der frühen Bronzezeit verorteten. In Schränken und Kartons kamen sorgfältig verpackt weitere Stücke ans Licht. Und im Keller offenbarte sich ihnen das ganze Ausmaß dieses archäologischen Schatzes.

1500 Artefakte vom späten 3. Jahrtausend v. Chr. bis in die Gegenwart umfasst die Sammlung, die dem Museum vor wenigen Wochen von Grämers Witwe Christine Weber übergeben wurde, fast alles Objekte, die in den alten Inventarlisten des Hauses verzeichnet sind. Denn sie gehörten zu seinem Bestand, bis der ehemalige Sitz des Hauses, der Martin-Gropius-Bau, im Zweiten Weltkrieg 1943 durch einen alliierten Bombenangriff in eine Ruine verwandelt wurde. Das machte die Trümmerlandschaft für Jahrzehnte zu einem Eldorado für Hobby-Archäologen.

Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin Rückgaben von Kunstobjekten aus der Weltkriegsruine des Kunstgewerbemuseums, dem heutigen Gropius Bau. +++ einmalige honorarfreie Verwendung nur im Zusammenhang mit der Präsentation der Objekte am 12. 04. 2022 +++

„Es handelt sich um den größten Bestand an Stücken aus unserem Altbestand, den wir bislang zurückerhalten haben“, beschreibt Kustos Bernhard Heeb die Sensation, die er Anfang des Jahres in Grämers Haus vorfand. Drei Jahre nach seinem Tod war die Witwe mit einer Mail dem lange gehegten Willen ihres Mannes nachgekommen und hatte den ungewöhnlichen Nachlass dem Museum für Vor- und Frühgeschichte angezeigt. Was nun der Öffentlichkeit präsentiert wurde, ist nicht nur ein Freudenfest für das Museum, sondern auch ein wenig bekanntes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte.

Es beginnt 1922 mit dem Umzug des Berliner Gewerbemuseums ins Berliner Stadtschloss und dem Einzug des Museums für Ur- und Frühgeschichte in den Martin-Gropius-Bau. Zu den berühmtesten Schätzen des Hauses gehörte die „Sammlung Trojanischer Altertümer“, die der deutsche Multimillionär und Archäologe Heinrich Schliemann ab 1873 auf dem Hügel Hisarlik südöstlich der Dardanellen barg, den er als das antike Troja identifizierte. Der Fund besteht zum einen aus dem „Schatz des Priamos“ – rund 8000 Einzelstücke – sowie Tausenden weiteren Objekten und Fragmenten zumeist aus Keramik, die Aussagen über Fundzusammenhänge zulassen und von denen viele in Magazinen aufbewahrt wurden.

Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin Rückgaben von Kunstobjekten aus der Weltkriegsruine des Kunstgewerbemuseums, dem heutigen Gropius Bau. +++ einmalige honorarfreie Verwendung nur im Zusammenhang mit der Präsentation der Objekte am 12. 04. 2022 +++

Als im Zweiten Weltkrieg die Museumsbestände ausgelagert wurden, kam der „Schatz des Priamos“ in die „Goldenen Kisten“ der besonders schützenswerten Objekte. Die übrigen Artefakte aus der Ausstellung wurden in Bergwerksstollen ausgelagert. Aber der Inhalt der Magazine blieb vor Ort. Dort wurde er unter den Trümmern des Bombenkrieges begraben.

Peter Grämer war Anfang der 1960er-Jahre Student an der Hochschule der Künste (heute UdK) im Westteil Berlins. Damals entdeckte er mit Kommilitonen die ausgebrannten Ruinen an der Sektorengrenze, an der 1961 die Mauer entstand, als archäologisches Eldorado. Wie aus seinen Aufzeichnungen hervorgeht, zog die Gruppe regelmäßig auf die Steinhalde und machte sich auf die Suche nach musealen Artefakten. Da einige Stücke aus Grämers Nachlass den benachbarten Museen für Völkerkunde und Asiatische Kunst zugeordnet werden können, darf man davon ausgehen, dass die Gruppe auch dort fündig wurde. Erst nachdem Ende der 1960er der Plan aufgegeben worden war, die Ruine des Gropius-Baus abzutragen, wurde das Gelände abgesperrt.

Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin Rückgaben von Kunstobjekten aus der Weltkriegsruine des Kunstgewerbemuseums, dem heutigen Gropius Bau. +++ einmalige honorarfreie Verwendung nur im Zusammenhang mit der Präsentation der Objekte am 12. 04. 2022 +++

Grämer legte beim Zusammentragen seiner Sammlung eine ungewöhnliche Sorgfalt an den Tag. Er notierte seine Funde nicht nur in einer Kladde, sondern ergänzte seine Eintragungen auch mit genauen Lage-Skizzen und versuchte sich sogar an farblichen Rekonstruktionen. Es gelang ihm, ganze Vasen aus Scherben wieder zusammenzufügen.

Das dürfte die Sisyphusarbeit der Museumsleute erleichtern, die nun darangehen, die Stücke wieder ihrem Platz im Bestand zuzuordnen. Immerhin sind auf einigen Objekten noch die alten Nummern zu lesen, unter denen sie in den Inventarlisten geführt wurden. Das Spektrum reicht von Architekturfragmenten des Martin-Gropius-Baus über eiserne Gürtelschnallen und Buckelfibeln aus der Wikingerzeit, römische und griechische Zeugnisse – darunter eine hellenistische Inschrift – bis zu Keramik aus verschiedenen Epochen der ägäischen Bronzezeit.

Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin Rückgaben von Kunstobjekten aus der Weltkriegsruine des Kunstgewerbemuseums, dem heutigen Gropius Bau. +++ einmalige honorarfreie Verwendung nur im Zusammenhang mit der Präsentation der Objekte am 12. 04. 2022 +++ Pressekonferenz SPK 12.04.2022. Copyright: Leon Kuegeler/photothek.de

Dabei handelt es sich zum einen um Schliemanns Funde in Troja, zum anderen um spätbronzezeitliche Scherben und Tieridole aus dem mykenischen Griechenland. Einige Stücke sollen bereits in der Ausstellung „Schliemanns Welten“ zu sehen sein, die aus Anlass des 200. Geburtstags des Ausgräbers ab 13. Mai in der James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel gezeigt wird.

Für das Museum für Vor- und Frühgeschichte haben die Stücke der „Trojanischen Altertümer“ auch einen symbolischen Wert. Denn der „Schatz des Priamos“ wurde 1945 von Trophäenkommissionen der Roten Armee nach Moskau transportiert, wo sie erst Anfang der 1990er in einem Sondermagazin des Puschkin-Museums ans Licht kamen. 1998 hat die Duma per Gesetz den Schatz zum Eigentum der Russischen Föderation erklärt und damit die Verhandlungen über eine Rückkehr beendet.

12.04.2022, Berlin: Eine Frau betrachtet während einer Pressekonferenz des Museums für Vor- und Frühgeschichte zu Rückgaben von Kunstobjekten aus der Weltkriegsruine des Kunstgewerbemuseums, dem heutigen Gropius Bau, Scherben zerbrochener Krüge und weitere wiedergefundenen Gegenstände. Das Museum will einige der als "spektakulär" beschriebenen insgesamt etwa 1500 Objekte präsentieren. Die Witwe des Mannes, der die Gegenstände in seinem Haushalt aufbewahrte, hatte sich an das Museum gewandt. Foto: Wolfgang Kumm/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Museumsdirektor Matthias Wemhoff nutzte die Präsentation, um drastisch eine Konsequenz des russischen Krieges gegen die Ukraine zu erklären: „Fast 80 Jahre hat uns die Bearbeitung der Schäden des Zweiten Weltkriegs gekostet, und wir sind noch lange nicht am Ziel. Das wird der Ukraine leider bevorstehen.“

Wemhoff geht davon aus, dass noch zahlreiche Fundstücke aus seinem Museum in privaten Haushalten lagern: „Es fehlen unglaublich viele Objekte.“ Die Suche in der Ruine des Martin-Gropius-Baus sei „ein ziemlich weit verbreitetes Hobby“ gewesen. „Bringen Sie alles zu uns, was altertümlich aussieht“, forderte Wemhoff Sammler oder ihre Erben auf. „Überlassen Sie es nicht der Wohnungsauflösung.“ Rechtliche Konsequenzen seien nicht zu befürchten. „Wir sind einfach nur dankbar, wenn wir diese für unsere Forschungen auch heute noch wichtigen Sammlungsstücke wieder in Empfang nehmen können.“